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Juristische Vorsätze für das Jahr

  • naomiesposito
  • vor 9 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit


Der Jahresanfang ist oft die Zeit für gute Vorsätze. Aus rechtlicher Sicht ist es jedoch auch eine Phase, in der bestimmte Fehler besonders häufig auftreten. Die gute Nachricht: Die meisten davon lassen sich mit etwas Vorsorge vermeiden.

Zu den häufigsten Problemen gehören vergessene oder falsch berechnete Fristen. Im schweizerischen Recht sind viele Fristen zwingend. Eine verspätete Kündigung oder ein zu spät eingereichter Rechtsbehelf kann endgültige Folgen haben.

Ein weiterer verbreiteter Irrtum ist die Annahme, dass eine mündliche Vereinbarung ausreichend sei oder dass Schweigen als Zustimmung gilt. Zwar sind mündliche Verträge grundsätzlich gültig, im Streitfall jedoch oft schwer zu beweisen.

Ebenso werden häufig veraltete Verträge oder Dokumente verwendet, ohne zu prüfen, ob sie noch zur aktuellen Situation oder zur geltenden Rechtslage passen.

Schliesslich bergen Vertragsmuster aus dem Internet, die ungeprüft übernommen werden, erhebliche Risiken, da sie selten die Besonderheiten des schweizerischen Rechts berücksichtigen.

Gute juristische Vorsätze für 2026 sind insbesondere:

  • wichtige Verträge zu überprüfen und zu aktualisieren,

  • Fristen und rechtliche Pflichten zu kontrollieren,

  • wesentliche Vereinbarungen schriftlich festzuhalten,

  • rechtliche Unklarheiten frühzeitig zu klären.

Rechtliche Vorsorge zu Jahresbeginn kann viele spätere Probleme vermeiden.

 
 
 

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